Sukkot auf der Finca Maranatha: Sieben Tage Freude – und eine Hoffnung, die noch vor uns liegt

Festlich beleuchtete Laubhütte mit Sukkot-Schriftzug und gedecktem Tisch.

Warum gibt Gott Seinem Volk ein Fest, bei dem Er ausdrücklich befiehlt, sich sieben Tage lang vor Ihm zu freuen? Und warum sollten wir als Christen ein solches Fest heute überhaupt feiern, wenn unsere Erlösung doch allein in Jesus Christus liegt?

Diese Fragen standen am Anfang unseres ersten Laubhüttenfestes auf der Finca Maranatha im Norden Teneriffas. Die Idee dazu kam von unserer Glaubensschwester Aurora. Sie hatte sich bereits mit der Bedeutung von Sukkot beschäftigt und den Wunsch, dieses Fest gemeinsam mit uns zu feiern. Also begannen auch wir, die entsprechenden Bibelstellen zu lesen, Zusammenhänge zu prüfen und uns mit der Frage auseinanderzusetzen, was dieses Fest eigentlich bedeutet. Es dauerte nicht lange, bis für uns feststand: Wir möchten es versuchen.

Was daraus entstand, war weit mehr als eine interessante Beschäftigung mit einem alttestamentlichen Fest. Es wurde eine Woche der Freude, des gemeinsamen Essens, des Singens und Betens, der Begegnung zwischen Menschen aus unterschiedlichen Gemeinden – und für uns auch eine neue Erinnerung daran, worauf wir als Christen eigentlich warten. Denn Sukkot schaut zurück. Aber Sukkot schaut auch nach vorn.

Ein Fest, bei dem Freude ausdrücklich dazugehört

Das Laubhüttenfest gehört zu den von Gott in 3. Mose 23,33–43 festgesetzten Zeiten. Es beginnt am fünfzehnten Tag des siebten Monats und dauert sieben Tage; daran schließt sich ein achter Tag mit einer besonderen Versammlung an. Israel sollte in dieser Zeit in Laubhütten wohnen und sich daran erinnern, dass Gott Sein Volk nach dem Auszug aus Ägypten durch die Wüste geführt und versorgt hatte.

Die Laubhütten machten etwas sichtbar, das sich in festen Häusern leicht vergessen lässt: Der Mensch lebt nicht aus seiner eigenen Sicherheit. Israel war unterwegs. Es war auf Wasser, Nahrung, Schutz und Führung angewiesen. Gott wollte, dass auch spätere Generationen diese Abhängigkeit nicht nur als Geschichte kannten, sondern sich bewusst daran erinnerten.

Und mitten in diesen Anweisungen steht ein bemerkenswertes Gebot: Das Volk sollte sich sieben Tage lang vor dem HERRN freuen.

Nehemia 8 erzählt zunächst von einer Versammlung am ersten Tag des siebten Monats. Dort wurde dazu aufgerufen, Essen zu teilen, besonders mit denen, die nichts vorbereitet hatten. In diesem Zusammenhang steht die bekannte Aussage „Die Freude am HERRN ist eure Stärke“ (Nehemia 8,10). Später berichtet das Kapitel von der Wiederentdeckung und Feier des Laubhüttenfestes, die ebenfalls von großer Freude geprägt war. Freude ist bei Sukkot also kein Nebengedanke, sondern gehört zum Charakter des Festes.

Diese Freude ist mehr als gute Stimmung. Sie richtet sich auf Gott: auf Seine Versorgung, Seine Gegenwart, Seine Führung und Seine Verheißungen.

Warum feiern wir Sukkot?

Wir feiern das Laubhüttenfest nicht, weil wir glauben, dadurch gerettet zu werden. Wir machen daraus keine neue Bedingung für die Erlösung und auch keinen Maßstab, an dem wir den Glauben anderer Menschen beurteilen. Unsere Erlösung liegt in Jesus Christus.

Gerade deshalb sind die biblischen Feste für uns interessant. Denn viele ihrer Bilder weisen über das historische Geschehen hinaus auf Gottes Erlösungsplan. Das Neue Testament nennt Christus unser Passahlamm (1. Korinther 5,7). Paulus bezeichnet den auferstandenen Jesus als Erstling der Entschlafenen (1. Korinther 15,20). Und am Pfingsttag wurde der Heilige Geist in besonderer Weise über die Jünger ausgegossen (Apostelgeschichte 2,1–4).

Wir sehen darin einen Grundsatz: Viele der alttestamentlichen Festbilder haben in Jesus und in Gottes Handeln durch Ihn bereits eine antitypische Erfüllung gefunden. Ein Typus ist dabei ein vorausweisendes Bild; der Antitypus ist die Wirklichkeit, auf die dieses Bild hinweist. Beim Laubhüttenfest liegt der entscheidende Höhepunkt dieser Erfüllung nach unserem Verständnis jedoch noch vor uns. Das macht Sukkot für uns besonders.

Die Laubhütte erinnert an Israels Vergangenheit, aber das große biblische Motiv des Wohnens Gottes bei den Menschen endet nicht in der Wüste. Johannes schreibt über Jesus, dass das Wort Fleisch wurde und unter uns „wohnte“ (Johannes 1,14). Im griechischen Ausdruck steckt tatsächlich der Gedanke des Zeltens: Gott kam in Jesus mitten unter die Menschen.

Und am Ende der Bibel erscheint dieses Bild noch einmal – nun nicht mehr vorläufig, sondern endgültig. In Offenbarung 21,1–4 sieht Johannes die neue Erde und hört die Ankündigung vom „Zelt Gottes bei den Menschen“. Gott wird bei ihnen wohnen.

Genau darin sehen wir die noch ausstehende antitypische Vollendung von Sukkot: Gott wird endgültig bei Seinem Volk wohnen. Kein provisorisches Zelt mehr, keine Wüstenwanderung, keine Trennung. Was die Laubhütte als Bild vor Augen stellt, wird Wirklichkeit.

Sacharja 14,16–19 verstärkt diese Zukunftsperspektive. In der dort beschriebenen zukünftigen Herrschaft des HERRN wird ausdrücklich auch das Laubhüttenfest genannt. Wie jede Einzelheit dieses prophetischen Kapitels zeitlich einzuordnen ist, wird unterschiedlich ausgelegt. Die Verbindung von Sukkot mit Gottes kommender Herrschaft steht jedoch im Text selbst.

Deshalb feiern wir nicht nur zur Erinnerung. Wir feiern in Erwartung. Und genau das passt zu unserem Namen Maranatha: Unser Herr kommt 🕊️

Ein Sabbatbeginn, den wir nicht vergessen werden

Unsere gemeinsame Festwoche begann am Freitagabend zum Sabbatbeginn zunächst in einer deutschsprachigen Runde. Wir saßen unter der Laubhütte, lasen gemeinsam in der Bibel, sangen, beteten und erzählten einander von Erfahrungen mit Gott. Aurora hatte auch Menschen eingeladen, die bisher nicht zu unserem engeren Kreis gehörten. Denn gerade das war uns wichtig: Zu diesem Fest sollte nicht nur eingeladen sein, wer bereits seit Jahren glaubt oder alle theologischen Fragen geklärt hat.

An diesem Abend erlebten wir etwas, das uns besonders bewegt hat. Eine Besucherin entschied sich, ihr Leben Jesus anzuvertrauen und sich bewusst von Dingen zu lösen, die sie von Ihm ferngehalten hatten. Die Atmosphäre dieses Abends war von einer Freude und Liebe geprägt, die sich kaum planen lässt. Wir hatten den starken Eindruck, dass Gottes Geist an Herzen arbeitete.

Plötzlich war die Frage, warum wir dieses Fest feiern, nicht mehr nur theoretisch. Menschen waren zusammengekommen, um sich an Gott zu freuen – und ein Mensch begann, Jesus neu zu vertrauen.

Auch das Wetter dieses Abends blieb uns im Gedächtnis. Vor der Veranstaltung lag dichter Nebel über der Finca. Als wir begannen, lichtete er sich. Für den Abend war heftiger Regen angekündigt, ähnlich dem Regen, den wir am Vortag erlebt hatten. Doch während unseres Zusammenseins blieb es trocken, während es im Nachbardorf regnete. Wir machen daraus keine Regel, nach der Gott jede Veranstaltung vor Regen bewahren müsste. Aber wir haben diesen Abend dankbar als Bewahrung erlebt.

Vier Pflanzen – vier Menschen?

Zum Laubhüttenfest gehören nach 3. Mose 23,40 verschiedene Pflanzen: die Frucht eines schönen Baumes, Palmzweige, Zweige dicht belaubter Bäume und Bachweiden. In der jüdischen Tradition werden daraus die vier Arten: Etrog, Lulav, Myrte und Weide.

Eine alte rabbinische Auslegung verbindet diese vier Arten mit unterschiedlichen Menschen. Der Etrog besitzt Geschmack und Duft und steht für jemanden, bei dem Kenntnis der Tora und gute Werke zusammenkommen. Die Dattel der Palme besitzt Geschmack, aber keinen entsprechenden Duft – ein Bild für Kenntnis des Wortes ohne dazu passende Werke. Die Myrte duftet, trägt aber keine essbare Frucht und steht für gute Werke ohne entsprechende Kenntnis der Tora. Die Weide besitzt weder Geschmack noch Duft. Sie steht für den Menschen, bei dem beides fehlt. Wichtig ist: Diese Deutung stammt aus dem Midrasch (Wajikra Rabba 30,12); 3. Mose 23 selbst erklärt die Pflanzen nicht auf diese Weise.

Wir übertragen die Frage darauf, wie Menschen zu Gott und Seinem Wort stehen. Als Christen mussten wir dabei unmittelbar an ein anderes Bild denken: Jesu Gleichnis vom Sämann (Matthäus 13,1–23).

Auch dort reicht es nicht, dass der Same des Wortes überhaupt ausgestreut wird. Entscheidend ist, was mit ihm geschieht. Ein Same fällt auf den Weg und kommt gar nicht zur Entfaltung. Ein anderer geht schnell auf, besitzt aber keine Tiefe. Wieder ein anderer wird von Dornen überwuchert und bleibt ohne Frucht. Erst auf gutem Boden wächst das Wort so, dass daraus Frucht entsteht.

Die vier Arten und das Gleichnis vom Sämann sind keine identischen Bilder und sollten nicht künstlich eins zu eins gleichgesetzt werden. Aber sie stellen eine ähnliche Frage: Was geschieht mit Gottes Wort, wenn es unser Leben erreicht?

Man kann die Bibel gut kennen und trotzdem kaum danach leben. Wissen allein ist noch keine Frucht. Man kann andererseits viel Gutes tun und doch Gottes Wort kaum kennen. Man kann geistlich nahezu unberührt bleiben. Und man kann Gottes Wort hören, es annehmen, darin verwurzelt werden und erleben, dass daraus sichtbare Frucht entsteht.

Das Entscheidende an der traditionellen Sukkot-Auslegung ist für uns deshalb noch etwas anderes: Alle vier Arten werden gemeinsam genommen. Nicht nur der Etrog darf dazugehören.

Menschen befinden sich an sehr unterschiedlichen Punkten. Einer kennt die Bibel seit Jahrzehnten. Ein anderer hört vieles, aber setzt wenig davon um. Jemand lebt hilfsbereit und barmherzig, kennt Gott aber kaum. Ein anderer weiß noch fast nichts über Ihn. Alle dürfen kommen. Das entsprach genau dem, was wir an diesem Wochenende erlebt haben.

Über 30 Menschen aus drei Gemeinden unter einer Laubhütte

Am Sabbatnachmittag begann die größere, überwiegend spanischsprachige Feier. Aurora hatte weiter eingeladen, und schließlich kamen mehr als 30 Menschen aus drei unterschiedlichen Gemeinden auf der Insel zusammen.

Gemeinsame Sukkot-Feier unter dem grünen Dach der Laubhütte auf der Finca Maranatha.

Für uns war das ein bewegender Anblick. Unter dem grünen Dach unserer Laubhütte saßen und standen Menschen mit verschiedenen Geschichten und gemeindlichen Hintergründen. Es wurde gebetet, gesprochen und viel gesungen. Besonders der gemeinsame Gesang mit so vielen Stimmen blieb uns in Erinnerung. Für einige Minuten spielte kaum eine Rolle, wer normalerweise in welcher Gemeinde sitzt. Wir standen gemeinsam da und sangen zur Ehre Gottes.

Auch das Essen gehörte ganz selbstverständlich dazu. Jeder brachte etwas mit, und daraus entstand ein großes gemeinsames Buffet. Essen, teilen und sich miteinander freuen ist bei Sukkot nichts Nebensächliches. Es gehört zum Charakter des Festes.

Gemeinsames Teilen des geflochtenen Brotes bei der Sukkot-Feier auf der Finca Maranatha.

Auf unserem Tisch lagen auch mehrere Challot, geflochtene Brote, die in jüdischen Schabbat- und Festmahlzeiten eine wichtige Rolle spielen. Jeder bricht sich ein Stück davon ab und reicht es weiter. Bei traditionellen Sukkot-Mahlzeiten wird Kiddusch über Wein gesprochen und das Festmahl mit Challah begonnen; auch Traubensaft kann für Kiddusch verwendet werden.

Für uns als Christen kam dabei eine weitere Erinnerung hinzu: Brot und Kelch weisen uns auf Jesus, auf Seinen für uns gegebenen Leib und Sein Blut (1. Korinther 11,23–26). Das ist unsere christliche Deutung und nicht die ursprüngliche Bedeutung der Challah oder des Kiddusch. Diese Unterscheidung ist uns wichtig.

Eine Hütte, die sichtbar vergeht

Eine Sukka ist kein massives Gebäude. Die Zweige werden abgeschnitten, bleiben einige Tage grün und beginnen dann zu welken. Was anfangs lebendig und kräftig aussieht, trägt seine Vergänglichkeit bereits in sich.

Genau darin liegt ein starkes Bild. Wir bauen Häuser, legen Vorräte an, machen Pläne und schaffen Sicherheiten. Das ist nicht falsch. Doch wir gewöhnen uns leicht daran, das Vorläufige für dauerhaft zu halten. Sukkot setzt uns bewusst unter ein Dach, das diesen Irrtum nicht zulässt.

Wir verbinden die Laubhütte deshalb mit Psalm 90,5–6 und Jesaja 40,6–8: Der Mensch ist vergänglich wie Gras, aber Gottes Wort bleibt. Gleichzeitig erinnert die Hütte daran, dass Israel in der Wüste vollständig auf Gottes Versorgung angewiesen war.

Auch an unserem zweiten Festtag wurde diese Abhängigkeit sehr praktisch. Tagsüber tröpfelte es immer wieder. Für den Abend war erneut Regen angesagt. Bei uns hörte das Tröpfeln ungefähr mit Beginn der Feier auf, und der weitere Nachmittag und Abend blieb trocken. Wieder haben wir das nicht als Anspruch an Gott verstanden, sondern als Geschenk.

Video: Einblicke in unsere Sukkot-Feier

2:48 Minuten zum Miterleben. Klicke auf das Wiedergabe-Symbol im Video und schalte den Ton ein.

Jesus selbst ging zum Laubhüttenfest

Für uns ist ein weiterer Punkt entscheidend: Jesus selbst war beim Laubhüttenfest. Johannes 7 berichtet ausführlich davon. Gerade am letzten, dem großen Tag des Festes ruft Jesus die Dürstenden zu sich und spricht vom lebendigen Wasser. Johannes erklärt anschließend, dass Er damit vom Heiligen Geist sprach (Verse 37–39).

Das ist kein zufälliger Hintergrund. Sukkot war eng mit Dank für Versorgung, Ernte und Wasser verbunden. Jesus stellt mitten in diesem Fest die Frage nach dem tieferen Durst des Menschen und richtet den Blick auf sich selbst.

Nicht das Ritual rettet. Nicht die Laubhütte rettet. Nicht die richtige Kenntnis eines Festkalenders rettet. Jesus rettet.

Und gerade deshalb kann Sukkot für uns wertvoll werden: nicht als Ersatz für Christus, sondern als Bild, das auf Ihn und auf die Vollendung Seines Erlösungsplans hinweist. Johannes 7 hilft uns dabei zu verstehen, was Jesus selbst mit diesem Fest verbindet.

Sieben Tage Freude – und das Hochzeitsmahl

Noch eine weitere Verbindung beschäftigt uns. Das Neue Testament beschreibt die Gemeinde als Braut und Christus als Bräutigam. In Offenbarung 19,7–9 ist vom Hochzeitsmahl des Lammes die Rede. Paulus verwendet ebenfalls das Bild der Gemeinde, die Christus als ihrem Bräutigam gehört (2. Korinther 11,2).

Und im Alten Testament begegnen uns Hochzeitsfeiern, die sieben Tage dauern. Bei Jakob wird eine Brautwoche genannt (1. Mose 29,27–28); bei Simsons Hochzeit werden ausdrücklich die sieben Tage des Festes erwähnt (Richter 14,12).

Sukkot wiederum ist ein siebentägiges Freudenfest und für uns ein eindrucksvolles Bild zur Vorbereitung auf die Hochzeit mit Jesus. Wir erleben Freude und Gemeinschaft als Menschen, die auf ihren Herrn warten. Darin sehen wir einen Hinweis auf die endgültige Gemeinschaft mit dem Bräutigam.

Besonders stark wird das Bild in Offenbarung 21,2–3. Dort sieht Johannes das neue Jerusalem wie eine geschmückte Braut – und unmittelbar danach erklingt die Ankündigung vom Zelt Gottes bei den Menschen. Braut, Hochzeit, Zelt und Gottes Gegenwart: Diese Bilder stehen erstaunlich nah beieinander.

Heute sitzen wir einige Stunden unter Zweigen, die schon bald verwelken werden. Wir singen, essen, reden und danken Gott. Aber wir warten auf den Tag, an dem das Vorläufige endet. Die endgültige Erfüllung des Laubhüttenfestes liegt für uns nicht hinter uns. Sie liegt vor uns.

Der achte Tag: Wir schließen unsere Festzeit mit Musik ab

Unsere gemeinsame Festzeit ist noch nicht ganz vorbei. Auf die sieben Tage von Sukkot folgt der in 3. Mose 23,36 genannte achte Versammlungstag, im jüdischen Kalender Schemini Azeret. 2026 beginnt dieser Tag am Freitagabend, dem 2. Oktober, und reicht bis zum Abend des Sabbats, 3. Oktober. Für uns ist das ein schöner Anlass, diese besondere Woche noch einmal gemeinsam mit Musik und Dankbarkeit ausklingen zu lassen.

Am Sabbat, dem 3. Oktober 2026, um 17:00 Uhr laden wir deshalb zum Familienkonzert auf die Finca Maranatha bei Icod de los Vinos ein. Uli und Anne werden gemeinsam mit Andreas und Kathrin, die aus Deutschland zu Besuch sind, sowie mit Jadzia aus unserem Singkreis singen. Das Programm dauert ungefähr eine Stunde und besteht überwiegend aus deutschsprachigen christlichen Liedern und Lobpreismusik: Alle Informationen zum Familienkonzert am 3. Oktober 2026

Vielleicht ist genau das die Erfahrung, die uns von unserem ersten Laubhüttenfest bleibt: Gott ruft Sein Volk nicht nur zum Lernen, Ausharren und Gehorchen. Er gibt auch Raum für Freude.

Wir haben miteinander gegessen. Wir haben geteilt. Menschen aus verschiedenen Gemeinden haben gemeinsam gesungen. Ein Mensch hat eine Entscheidung für Jesus getroffen. Wir haben unter einem vergänglichen Dach gesessen und dabei über eine unvergängliche Hoffnung gesprochen.

Die Zweige unserer Sukka werden welken. Die Festwoche wird enden. Aber die Erwartung bleibt.

„Maranatha“ heißt für uns nicht nur, dass Jesus wiederkommt. Wir warten auf die ganze Wirklichkeit, die mit Seinem Kommen verbunden ist: dass Trennung endet, dass das Vorläufige vergeht und dass Gottes Zelt bei den Menschen ist.

Vielleicht ist das der tiefste Grund, warum wir Sukkot mit Freude feiern: Wir erinnern uns an das, was Gott getan hat. Wir freuen uns an dem, was Er heute schenkt. Und wir erwarten das, was noch kommt.

Möchtest Du solche biblischen Zusammenhänge mit uns entdecken und darüber ins Gespräch kommen? Du bist zu unseren Bibelstunden auf der Finca Maranatha herzlich willkommen. Auch Deine Fragen dürfen mitkommen. Schreib uns gern, um mehr zu erfahren.

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